Hausinstallationskontrollen

Die Organisation und die Vorschriften betr. Hausinstallationskontrollen sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) beschrieben.

Allgemeines

Gemäss den gesetzlichen Vorschriften (Niederspannungs-Installations-Verordnung, NIV),sind Hausinstallationen periodisch kontrollieren zu lassen. Diese Kontrollen sind aber auch im Interesse des Eigentümers. Dieser ist für den Zustand der Installationen verantwortlich. Für allfällige Schäden oder Unfälle, welche auf Fehler in der Hausinstallation zurückzuführen sind, ist der Eigentümer haftbar.

Für diese Hausinstallationskontrollen arbeitet die EGW mit der Fa. wey&burkard elektroberatung zusammen. Die Hauseigentümer erhalten frühzeitig eine Aufforderung zur Kontrolle ihres Objektes. Grundsätzlich gehen die Kosten für eine solche Kontrolle zulasten des Eigentümers. (Kosten für ein EFH ca. Fr. 150.....250.-) Entgegenkommender Weise übernimmt die EGW bis auf weiteres diese Kosten. Selbstverständlich sind allfällige Instandstellungskosten an den Installationen durch den Eigentümer zu tragen.

Kontrollzyklen

Die Kontrollzyklen sind gesetzlich festgelegt (NIV). Diese sind je nach Art des Objektes unterschiedlich. Für normale Wohnbauten ist alle 20 Jahre eine Installationskontrolle fällig.

Sicherheitsnachweis (SiNa)

Werden anlässlich der Hausinstallationskontrolle keine Mängel festgestellt, so wird dem Eigentümer ein sogenannter "Sicherheitsnachweis" ausgehändigt. Werden jedoch Mängel festgestellt, so erhält der Eigentümer eine entsprechende Mänglliste. Dieser hat die Mängel - innerhalb der vorgegebenen Frist - durch eine konzessioniertes Elektro-Installations-Unternehmen beheben zu lassen. Nach der Instandstellung und einer allfälligen Nachkontrolle, erhält dann der Eigentümer ebenfalls den "SiNa".
Der Eigentümer ist verpflichtet diesen "SiNa" aufzubewahren. Eine Kopie dieses Dokumentes geht an die Netzbetreiberin EGW und wird dort archiviert.

Handänderungen

Bei Handänderungen empfehlen wir dem Käufer dringend vom Verkäufer das Dokument "Sicherheitsnachweis" zu verlangen, um sich vor unliebsamen Instandstellungskosten zu schützen. Ist dieses Dokument älter als 5 Jahre, so verlangt das Gesetz eine Nachkontrolle. Die Kosten für eine solche Nachkontrolle, sowie allfällige Mängelbehebungen gehen - wenn nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist - zu Lasten des Verkäufers.